Den eigenen Online-Ruf schützen

Inger Paus

Inger Paus

Die Sensibilität für einen sicheren Umgang mit dem Internet fördern und Menschen aus allen Altersgruppen dazu bewegen, dem Thema IT-Sicherheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken – das ist das Ziel des heute in über 70 Ländern stattfindenden Safer Internet Days. Die Relevanz zeigt sich mehr denn je: Bei 60 Prozent der deutschen Internetnutzer besteht ein erhöhter Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren und souveränen Umgang mit dem Internet, wie die Initiative Deutschland sicher im Netz (DsiN) in ihrem erst kürzlich veröffentlichten Sicherheitsindex feststellt.

Im Bereich IT-Sicherheit gibt es somit noch viel zu tun – und zwar von allen Seiten. Denn es sind nicht nur die IT-Anbieter, die für sichere Produkte und Dienste sorgen müssen. Auch die Anwender selbst tragen eine Verantwortung: Sie müssen verantwortungsbewusst mit den Technologien umgehen und die zur Verfügung stehenden Sicherheitsangebote nutzen. Microsoft nimmt den Safer Internet Day daher als Anlass, in einer ganzen Safer Internet Week mit zahlreichen Veranstaltungen und Workshops den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien zu fördern.

Onlinereputation – der gute Ruf im Netz

Alle Daten, die wir im Internet eingeben, hinterlassen Spuren, die einiges über uns verraten – und im schlimmsten Fall von Dritten missbraucht werden können. Es verwundert also kaum, dass laut einer aktuellen Umfrage von TNS infratest im Auftrag von Deutschland sicher im Netz 83 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 23 Jahren Bedenken haben, dass ihre Daten in sozialen Netzwerken nicht sicher sind. Wie junge Menschen außerdem zu Themen wie dem eigenen Online-Ruf und Cybermobbing stehen, zeigt diese kurze Straßenumfrage:

Die Informationen über eine Person, die sich anhand von Posts, Tweets, Bildern oder Kommentaren im Netz herausfiltern lassen, können auch Auswirkungen auf die berufliche Entwicklung haben – und sogar das Liebesleben beeinflussen, wie der YouTube-Star „Dr. Allwissend“ in seinem amüsanten, aber dennoch ernstgemeinten Video zeigt:

Auch im Internet kommt es also auf den guten Ruf an. Deshalb ist es wichtig, bewusst zu entscheiden, wie man selbst im Netz in Erscheinung treten und von anderen wahrgenommen werden will.

IT-Fitness – für mehr Sicherheit im Netz

Um auch über den Safer Internet Day hinaus jeden Einzelnen dabei zu unterstützen, sich sicher und souverän im Netz zu bewegen, haben wir bereits vor fast einem Jahr die Initiative IT-Fitness ins Leben gerufen. Neben dem Herzstück der Initiative, einem Online-Test, über den jeder Anwender seinen individuellen IT-Fitness-Stand ermitteln kann, setzen wir mit unserer IT-Fitness-Academy immer neue Schwerpunkte. Ganz aktuell: „Onlinereputation. Der gute Ruf im Netz“. Die Lernmodule dieser IT-Fitness-Academy zeigen, wie Nutzer ihren Online-Ruf besser schützen können. IT-Fitness ist damit eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen wir einen Beitrag zur digitalen Aufklärung leisten, um Verbraucher fit für einen sicheren Umgang mit dem Netz zu machen.

Veröffentlicht von Inger Paus, Leiterin Gesellschaftliches Engagement von Microsoft Deutschland

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