(Voll) vernetzt in die Zukunft – so können NPOs besser helfen

Author: Inger PausIm vergangenen Jahr hat Deutschland eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft erlebt, für Menschen, die hier Zuflucht vor Hunger, Krieg und Verfolgung suchen. Doch auch vor der großen Flüchtlingswelle war schon mehr als ein Drittel der Deutschen grundsätzlich bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen. Über 23 Millionen Deutsche engagieren sich ehrenamtlich im sozialen Bereich, in Sport oder Kultur. Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft – ebenso wie die gemeinnützigen Organisationen, für die sie tätig sind.

Digitalisierung macht Hilfe produktiver
Damit sich die Helfer aufs Helfen konzentrieren können, brauchen Non-Profit Organisationen Technologie, die sie bei der oft aufwändigen Organisation und Koordination von Hilfsaktionen unterstützen. Professionelle Cloud-Lösungen wie Office 365 binden keine unnötigen Kräfte für die IT-Administration und sind dennoch so flexibel skalierbar, dass sie mit den Aufgaben einer Organisation mitwachsen. In Kombination mit intelligenten, mobilen Endgeräten ermöglichen sie neue Formen der vernetzten und ortsunabhängigen Zusammenarbeit.

Technologien machen Helfen attraktiver
Im täglichen Spagat zwischen Beruf und Ehrenamt sind Helfer dankbar für einfache, intuitive und flexible Technologien, die sie optimal unterstützen. Und durch den Einsatz beispielsweise von Social Media werden Organisationen gerade auch für jüngere Freiwillige attraktiver. Selbst kleinere NPOs können via Facebook, Twitter und Co. große Zielgruppen für ihr Anliegen erreichen und mobilisieren. Menschen, die sich engagieren wollen, finden im Internet schnell Anregungen und Ansprechpartner. Zudem können auch Non-Profit-Organisationen neue, digitale Geschäftsmodelle für sich nutzen. Das beweisen erfolgreiche Spendenplattformen wie Stifter-helfen.de oder Betterplace.org. Oder sie verbessern die Qualität der ehrenamtlichen Hilfe durch den Einsatz von Technologie, wie die preisgekrönte App von Mobile Retter beweist.

Microsoft unterstützt ehrenamtliches Engagement in Deutschland
Microsoft unterstützt NPOs Softwarespenden und Know-how Transfer, damit diese ihre Arbeit für den guten Zweck effizienter, kollaborativer und attraktiver gestalten können. Bereits seit 2008 zählt Microsoft zu den Unterstützern der Plattform stifter-helfen.de, über die gemeinnützige Vereine Softwarespenden beziehen können. 2015 spendete Microsoft Deutschland darüber insgesamt Software im Wert von 44 Millionen Euro an mehr als 7.000 gemeinnützige Organisationen. Und rund 730 NPOs mit 88.000 Nutzern arbeiten mit Cloud-Lösungen wie Office 365. Im Januar kündigte Microsoft CEO Satya Nadella an, Non Profit Organisationen weltweit innerhalb der nächsten drei Jahren Clouddienste im Wert von 1 Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen. Damit möchten wir Non-Profit Organisationen unterstützen, sich auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren, nämlich Gutes zu tun.

Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement von Microsoft finden Sie hier. Zum dritten Mal findet heute der Technologie- und Trendtag für NPOs Microsoft Berlin statt, bei dem es in Vorträgen, Workshops und beim Networking um den Einsatz von IT in Non-Profit Organisationen geht.

Veröffentlicht von Inger Paus, Leiterin Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, Microsoft Deutschland

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