Die richtige Bildung für die digitale Welt

sabine-bendiek80x802016 markiert eine Zeitenwende bei der digitalen Bildung. Ab sofort geht es nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Es herrscht Einigkeit darüber, dass wir mehr digitale Bildung brauchen. Das denkt die Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka genauso wie Experten aus Bildung und Wirtschaft. Und auch viele Pädagogen und Lehrer, wie sich diese Woche bei der Konferenz des Digitalen Bildungspaktes unter dem Motto „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ herausgestellt hat. Mit der Ankündigung einer digitalen Bildungsoffensive hat die Bundesregierung einen wichtigen Schritt getan. Jetzt können wir gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Dabei müssen alle Kompetenzträger an einen Tisch, die Politik, die Bildungseinrichtungen – und auch die Wirtschaft.

13 starke Partner
Schon vor rund einem Jahr hat Microsoft zum Digitalen Bildungspakt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichem Sektor und der Zivilgesellschaft aufgerufen. Das Ziel: Gemeinsam mit allen Akteuren die digitalen Kompetenzen in Deutschland zu stärken, um aus einem erfolgreichen Wirtschaftsstandort einen erfolgreichen digitalen Standort zu machen. Bei unserer Veranstaltung war es beeindruckend zu sehen, was seit dem Startschuss aus dem Pakt geworden ist – eine starke Allianz, die gemeinsam das Ziel der besseren Bildung für die digitale Welt voranbringen will. Und es war großartig zu beobachten, mit wie viel Herzblut, Engagement und Eifer für die gemeinsame Sache gekämpft und gestritten wird.

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Impressionen der Konferenz zum Digitalen Bildungspakt am 8. und 9. November 2016

Kompendium schlägt nationalen Aktionsplan und Investitionsprogramm vor
Wir haben uns dabei in die Debatte um eine bessere Bildung in der digitalen Welt eingebracht und ein neues Kompendium mit neun politischen Handlungsempfehlungen vorgestellt, die von Wissenschaftlern, Bildungsexperten, Unternehmern und kommunale Entscheider entwickelt wurden. Wir brauchen einen nationalen Aktionsplan und ein nachhaltiges Investitionsprogramm für digitale Bildung. Wir müssen die Finanzierungsmöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen voll ausschöpfen und Bildungseinrichtungen mehr Autonomie geben: jede Bildungseinrichtung braucht beispielsweise einen eigenen Etat für Digitalisierung.

Deutschlands Klassenzimmer ins digitale Zeitalter führen
Bildlich gesprochen geht es heute darum, Deutschlands Klassenzimmer aus dem Kreidezeitalter ins digitale Zeitalter zu führen. Wir wollen Digitalisierung als Bildungschance begreifen, dabei digitale Kompetenzen fördern, um für mehr Chancengleichheit, Teilhabe und Qualifikation am Arbeitsmarkt zu sorgen und jedem die Chance geben, seine eigene Zukunft zu gestalten. Die digitale Gesellschaft braucht Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Kreativität und Beurteilungsvermögen. Sie alle setzen ein Grundverständnis von IT voraus, um Medien- und Technologiekompetenz zu erlangen. Deshalb wollen wir möglichst vielen Lernenden und Lehrenden Zugang zu aktuellen Informationstechnologien bieten und setzen uns dafür ein, die Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien zu stärken. Dann stimmt wieder das uralte Zitat „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen.“

Veröffentlicht von Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland

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