Safer Internet Day: Gemeinsam #NettimNetz

Wer heute online geht, surft nicht nur im Internet: online sein ist eine Lebensform geworden. Das gilt vor allem für unsere Touchscreen-Generation, die Kinder und Jugendliche, die sich in der digitalen Welt ebenso kompetent wie furchtlos bewegen. Dabei sind neben den Kinder und Jugendlichen auch deren Eltern immer stärker von der Digitalisierung der Gesellschaft geprägt und damit auch zunehmend Risiken im Internet ausgesetzt.

Ein Viertel der Deutschen bereits Opfer von Belästigungen
Denn so positiv die Tatsache ist, dass die Welt immer enger durch das Internet zusammenrückt, ist das Netz zugleich auch Plattform für Cyberkriminelle, die in der Anonymität des Internets vor allem schutzbedürftige Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene zum Ziel haben. Alleine im vergangenen Jahr waren 50 Prozent der Teenager von Gefahren im Internet wie unerwünschten Kontaktaufnahmen, Internet-Trollen oder Belästigungen betroffen. 40 Prozent der betroffenen Jugendlichen wussten nicht, wie sie das Problem eigenständig lösen. Und auch 70 Prozent der Erwachsenen waren bei der Suche nach Hilfe ratlos. Besonders auffällig ist, dass mehr als ein Viertel der Deutschen bereits mit sexuellen Aufdringlichkeiten konfrontiert wurde. Im internationalen Vergleich ist dies der höchste Wert. Diese beunruhigende Entwicklung wurde von Microsoft im Rahmen einer weltweiten Studie ermittelt und im Digital Civility Index, kurz DCI, bemessen.

Der Digital Civility Index
Der DCI liefert eine vergleichende Kennzahl zum Online-Umgangsverhalten weltweit. Für die Untersuchung wurden die Einstellungen und Wahrnehmungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 14 Ländern erhoben. Im Gesamtergebnis des DCI belegt Deutschland einen durchschnittlichen sechsten Platz.
Wie die Untersuchungsergebnisse zeigen, haben in Deutschland 62 Prozent der Studienteilnehmer bereits Erfahrungen mit unerwünschtem Verhalten im Netz gemacht. Besonders bedenklich ist, dass unerwünschtes Verhalten im Internet auch Einfluss auf das „reale“ Leben hat. So sehen zwei Drittel der Befragten erhebliche Beeinträchtigungen wie Schlafmangel, Vertrauensschwierigkeiten und ein Anstieg der Stressbelastung in Zusammenhang mit den Erlebnissen, die sie online machen. Um so wichtiger ist es, das Internet zu einem angenehmeren Ort für alle zu machen und ein Zeichen für Toleranz, Respekt und zivilisiertem Umgang zu setzen.

Microsoft unterstützt Safer Internet Day
Unter dem Motto „Unite for a better internet!“ möchte der diesjährige Safer Internet Day am 7.Februar Menschen dazu bewegen, sich respektvoll gegenüber anderen im Netz zu verhalten und füreinander stark zu machen. Ein besonderes Anliegen ist in diesem Jahr die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Internet. Dabei sollen vor allem Eltern und Lehrkräfte unterstützt werden, Heranwachsende für sicheres Verhalten online zu sensibiliseren und das Potenzial einer vernetzten Welt auszuschöpfen. Auch Microsoft Deutschland wird sich am Safer Internet Day 2017 beteiligen. Unter dem Motto „Nett im Netz“ sind Menschen aller Altersgruppen aufgerufen, ein Zeichen für respektvollen und netten Umgang im Internet zu setzen.
Hier ein paar Tipps für #NettimNetz von uns:

  • Denk daran, auf der anderen Seite sitzt ein Mensch.
  • Eine Meinung ist nicht falsch, nur weil sie dir nicht gefällt.
  • Behandle andere so, wie du gerne behandelt werden möchtest.
  • Jeder verdient Respekt!
  • Auch in schwierigen Situationen höflich bleiben.

Wie machen wir das Netz zu einem sichereren Ort? Diese Frage möchten wir mit den Nutzern aktiv diskutieren und laden ein, Lösungsvorschläge unter dem Hashtag #NettimNetz zu twittern. Die besten Tipps fassen wir im Anschluss an dieser Stelle zusammen. Unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen verlosen wir eine Sculpt Comfort Tastatur mit AES-Technologie, für sicheres kabelloses Tippen. Die Teilnahmebedingungen sind hier zu finden. Für einen souveränen und sicheren Umgang im Netz besuchen sie auch unsere IT-Fitness Akademie.

Wir freuen uns, am Safer Internet Day gemeinsam #NettimNetz zu sein.

Ein Beitrag von Isabel Richter, Communications Manager Corporate Communications und Citizenship bei Microsoft Deutschland

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