Technologie trifft Tradition: „Unsere Heimat. Unsere Hymne“

Die Initiative Code your Life ruft Grundschulen zum nationalen Coding Cup auf

Jeder zweite Deutsche findet, dass Kinder bereits in der Schule Programmieren lernen sollten. Die Schüler finden das auch: 99 Prozent wünschen sich, dass Programmieren einen größeren Stellenwert im Unterricht hat. Die Realität in Deutschlands Klassenzimmern sieht jedoch anders aus: Dort steht immer noch viel zu selten spielerischer Programmierunterricht auf dem Stundenplan.

Damit sich das möglichst schnell ändert, hat die Microsoft-Initiative Code your Life gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund einen Programmierwettbewerb ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Unsere Heimat. Unsere Hymne“ können Grundschüler im Alter von acht bis zehn Jahren mit dem Kleinstcomputer Calliope mini und einer eigens entwickelten „Music Box*“ Heimatlieder ihrer Region programmieren.

Mit dem Heimatlieder Coding Cup verbinden wir Traditionelles mit Digitalem und wagen so etwas Neues und Ungewöhnliches: Grundschulkinder programmieren mit dem Mikro-Computer Calliope mini Heimatlieder ihrer Region. Mit Unterstützung des Deutschen Städte- und Gemeindebund konnten bundesweit zwölf Bürgermeister jeweils zwei (Grund-)Schulen ihrer Gemeinde nominieren, die am Wettbewerb teilnehmen. Ausgestattet mit der Music Box, einem kleinen Starterpaket samt Unterrichtsanleitung, Bastelmaterial sowie drei Calliope mini plus Zubehör, haben die Kinder aus den jeweiligen Schulen vier Wochen Zeit, ihr ganz persönliches Lieblingsheimatlied zu programmieren und eine eindrucksvolle Präsentation zu basteln.

Digitale Bildung als lokale und regionale Chance

Die Digitalisierung bringt vielfältige Veränderungsprozesse mit sich –  in den Arbeitsabläufen von Unternehmen, in den Bürgerdiensten und in Bildungsinstitutionen. Sie bietet jedoch auch ein großes Potential, insbesondere kleinere Regionen für die Zukunft fit zu machen und Herausforderungen wie demographischer Wandel und Infrastrukturveränderungen entgegen zu wirken. Gerade öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen stehen hier vor neuen Herausforderungen.

Digitaler Wandel, insbesondere im Bereich der Bildung, muss daher Chefsache sein, damit die Region frühzeitig und langfristig positiv davon profitieren kann. Wir freuen uns somit über die Unterstützung der Bürgermeister der teilnehmenden Städte und Gemeinden, ihre Schüler und Lehrer fit für die digitale Zukunft zu machen.

Die besten Einreichungen und Ergebnisse der Kinder werden beim Deutschen Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes im Juni in Berlin vorgestellt.

 

Es braucht nicht viel, um im Klassenzimmer Coden zu lernen: Calliope mini, Lautsprecher, Kabel & Co – fertig ist die Music Box.

Grundschüler fürs Programmieren begeistern

Zum Start der Aktion übergab Bürgermeister Ingo Hacker aus Neuhausen (Baden-Württemberg) die Music Box der Initiative an die Grundschüler der Mozartschule und Friedrich-Schiller-Schule, rechts: Sabine Rau, Schulleiterin der Mozartschule Neuhausen.

Mit der Bildungsinitiative Code your Life wollen wir Lust auf den Umgang mit Technik machen und Grundschüler spielerisch fürs Programmieren begeistern. So möchten wir Kinder inspirieren und aus Ihnen kreative Gestalter unserer digitalen Zukunft machen, damit sie morgen Entwickler, Erfinder oder Unternehmensgründer werden können.

Inzwischen lernen rund 20.000 Kinder an bundesweit 300 Schulen im Rahmen der Initiative Code your life digitale Technologien kreativ einzusetzen Dabei geht es nicht nur darum, Algorithmen zu schreiben, sondern vor allem auch Abstraktionsfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Teamarbeit zu trainieren.

(Copyright: Code your Life / Peter Seifert).

Die Bildungsinitiative „Code your Life“ ist Teil des gesellschaftlichen Engagements von Microsoft für Bildung und richtet sich mit ihren verschiedenen Angeboten an Kinder im Alter zwischen acht und 16 Jahren.

* Die Music Box besteht aus fünf Calliope mini, einem Minilautsprecher, Kabel mit Krokoklemmen und eine Bastelanleitung für die Music Box.

Ein Beitrag von Astrid Aupperle, Leiterin gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland.

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