Microsoft Whitepaper Cybersecurity im Internet der Dinge

Die fortschreitende Digitalisierung im Internet der Dinge bietet unzählige Möglichkeiten für Endverbraucher, Unternehmen und Regierungen. Durch die Fusion von physischen und digitalen Eigenschaften ergeben sich neue Nutzererlebnisse sowie Geschäftsmodelle, beispielsweise in der Industrie oder im vernetzten Zuhause.

Obwohl es unterschiedliche Perspektiven bezüglich der Frage gibt, wie man das Internet der Dinge eigentlich definieren kann, gibt es gewisse Merkmale, die die meisten Anwendungen vereinen, wie die folgende Grafik beschreibt:

Die Vernetzung bringt jedoch auch Herausforderungen für die IT-Sicherheit mit sich. Während viele der Herausforderungen auf technischer Ebene nicht unbedingt neu sind, ergeben sich alleine schon durch die Größenordnung der Verbreitung dieser Geräte neue Problemfelder. Die Prognosen gehen teilweise weit auseinander, aber manche Schätzungen sprechen von ca. 28 Milliarden vernetzten Geräten in den nächsten drei Jahren bis zu mehr als 50 Milliarden im Jahr 2020. Viele dieser Geräte werden Mindeststandards für IT-Sicherheit aus verschiedenen Gründen höchstwahrscheinlich nicht erfüllen. Darüber hinaus kann die Vernetzung von Geräten, die ursprünglich nur für eine analoge Verwendung vorgesehen waren, zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringen.

Handlungsempfehlungen für Industrie und Regierungen

Um das Internet der Dinge vor diesen Herausforderungen so gut wie möglich zu schützen, sollten Industrie und Regierungen zusammen an Lösungen arbeiten. Microsoft hat deshalb ein Papier veröffentlicht, um nicht nur die Risiken für Endverbraucher, Unternehmen und Regierungen zu beschreiben, sondern auch konkrete Handlungsvorschläge für Industrie und Regierungen aufzuzeigen. Sicherheit im Bereich des Internet der Dinge ist eine Aufgabe für viele verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Verantwortungen. Dies lässt sich z.B. für die Industrie anhand der folgenden Grafik veranschaulichen.

Regierungen können darüber hinaus ein sicheres Internet der Dinge durch eine Reihe von Maßnahmen fördern: Sie können als Katalysator für die breite Anwendung geeigneter Sicherheits-Praktiken agieren oder die Kooperation zwischen Privatem und Öffentlichem Sektor fördern. Wie in dem Papier aufgezeigt wird, haben bereits viele Regierungen solche Maßnahmen ergriffen. Wir sind erst am Anfang dieser spannenden Entwicklung, und Microsoft wird intensiv mit Regierungen und der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten um die Risiken zu minimieren und ein möglichst sicheres Internet der Dinge für alle zu realisieren.

Ein Beitrag von Benedikt Abendroth, Cybersecurity Strategist bei Microsoft in Redmond, USA.

Link zum Whitepaper.

 

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