Initiative Code your Life: Digitalkompetenzen im Schulunterricht stärken

Wie können wir Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, kreative Gestalter der digitalen Zukunft zu werden? In einer Welt, die immer stärker durch digitale Technologien geprägt ist, sind digitale Kompetenzen eine wichtige Vorraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg und die Teilhabe am gesellschaftlichen und somit auch am politischen Leben. Nur wer darauf vorbereitet ist, kann nachhaltige Erfolge erzielen. Mit dem vielfältigen Engagement der Microsoft-Initiative Code your Life wollen wir Bildungseinrichtungen darin unterstützen, Kinder und Jugendliche schon früh an Informationstechnologien (IT) und das Programmieren heranzuführen. Noch immer sind die meisten Schulen in Sachen digitale Bildung nicht ausreichend informiert und ausgestattet – und das, obwohl laut einer Forsa-Umfrage jeder zweite Deutsche eine Integration dieser Themen in den regulären Unterricht begrüßen würde. Unter Schülern äußern, im Rahmen einer Bitkom-Umfrage, sogar 99 Prozent den Wunsch, dass Programmieren einen größeren Stellenwert im Schulalltag bekommt. Ziel der Initiative ist es, möglichst vielen Lernenden und Lehrenden Zugriff zu digitalen Technologien zu ermögliche und sie so auf die berufliche wie gesellschaftliche Zukunft vorzubereiten.

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Technologie trifft Tradition: „Unsere Heimat. Unsere Hymne“

Die Initiative Code your Life ruft Grundschulen zum nationalen Coding Cup auf

Jeder zweite Deutsche findet, dass Kinder bereits in der Schule Programmieren lernen sollten. Die Schüler finden das auch: 99 Prozent wünschen sich, dass Programmieren einen größeren Stellenwert im Unterricht hat. Die Realität in Deutschlands Klassenzimmern sieht jedoch anders aus: Dort steht immer noch viel zu selten spielerischer Programmierunterricht auf dem Stundenplan.

Damit sich das möglichst schnell ändert, hat die Microsoft-Initiative Code your Life gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund einen Programmierwettbewerb ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Unsere Heimat. Unsere Hymne“ können Grundschüler im Alter von acht bis zehn Jahren mit dem Kleinstcomputer Calliope mini und einer eigens entwickelten „Music Box*“ Heimatlieder ihrer Region programmieren.

Mit dem Heimatlieder Coding Cup verbinden wir Traditionelles mit Digitalem und wagen so etwas Neues und Ungewöhnliches: Grundschulkinder programmieren mit dem Mikro-Computer Calliope mini Heimatlieder ihrer Region. Mit Unterstützung des Deutschen Städte- und Gemeindebund konnten bundesweit zwölf Bürgermeister jeweils zwei (Grund-)Schulen ihrer Gemeinde nominieren, die am Wettbewerb teilnehmen. Ausgestattet mit der Music Box, einem kleinen Starterpaket samt Unterrichtsanleitung, Bastelmaterial sowie drei Calliope mini plus Zubehör, haben die Kinder aus den jeweiligen Schulen vier Wochen Zeit, ihr ganz persönliches Lieblingsheimatlied zu programmieren und eine eindrucksvolle Präsentation zu basteln.

Digitale Bildung als lokale und regionale Chance

Die Digitalisierung bringt vielfältige Veränderungsprozesse mit sich –  in den Arbeitsabläufen von Unternehmen, in den Bürgerdiensten und in Bildungsinstitutionen. Sie bietet jedoch auch ein großes Potential, insbesondere kleinere Regionen für die Zukunft fit zu machen und Herausforderungen wie demographischer Wandel und Infrastrukturveränderungen entgegen zu wirken. Gerade öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen stehen hier vor neuen Herausforderungen.

Digitaler Wandel, insbesondere im Bereich der Bildung, muss daher Chefsache sein, damit die Region frühzeitig und langfristig positiv davon profitieren kann. Wir freuen uns somit über die Unterstützung der Bürgermeister der teilnehmenden Städte und Gemeinden, ihre Schüler und Lehrer fit für die digitale Zukunft zu machen.

Die besten Einreichungen und Ergebnisse der Kinder werden beim Deutschen Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes im Juni in Berlin vorgestellt.

 

Es braucht nicht viel, um im Klassenzimmer Coden zu lernen: Calliope mini, Lautsprecher, Kabel & Co – fertig ist die Music Box.

Grundschüler fürs Programmieren begeistern

Zum Start der Aktion übergab Bürgermeister Ingo Hacker aus Neuhausen (Baden-Württemberg) die Music Box der Initiative an die Grundschüler der Mozartschule und Friedrich-Schiller-Schule, rechts: Sabine Rau, Schulleiterin der Mozartschule Neuhausen.

Mit der Bildungsinitiative Code your Life wollen wir Lust auf den Umgang mit Technik machen und Grundschüler spielerisch fürs Programmieren begeistern. So möchten wir Kinder inspirieren und aus Ihnen kreative Gestalter unserer digitalen Zukunft machen, damit sie morgen Entwickler, Erfinder oder Unternehmensgründer werden können.

Inzwischen lernen rund 20.000 Kinder an bundesweit 300 Schulen im Rahmen der Initiative Code your life digitale Technologien kreativ einzusetzen Dabei geht es nicht nur darum, Algorithmen zu schreiben, sondern vor allem auch Abstraktionsfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Teamarbeit zu trainieren.

(Copyright: Code your Life / Peter Seifert).

Die Bildungsinitiative „Code your Life“ ist Teil des gesellschaftlichen Engagements von Microsoft für Bildung und richtet sich mit ihren verschiedenen Angeboten an Kinder im Alter zwischen acht und 16 Jahren.

* Die Music Box besteht aus fünf Calliope mini, einem Minilautsprecher, Kabel mit Krokoklemmen und eine Bastelanleitung für die Music Box.

Ein Beitrag von Astrid Aupperle, Leiterin gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland.

#WOMENINTECH – mehr Frauen für MINT-Fächer begeistern

Trotz des voranschreitenden Gender-Bewusstseins auf dem Arbeitsmarkt sowie dem steigenden Bedarf nach Fachkräften in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ist es in Deutschland noch nicht gelungen, genügend Mädchen für MINT-Fächer bzw. MINT-Berufe zu begeistern. Das bestätigt eine aktuelle Studie, die Microsoft unter 1000 Teilnehmerinnen zwischen 11 und 30 Jahren in zwölf europäischen Ländern erstellen ließ. Continue reading

Girls’ Day – Zukunftstag für Mädchen

Wie läuft so ein Arbeitsalltag bei Microsoft ab? Welche Berufsfelder werden hier von Frauen besetzt und wie haben sie ihr Interesse für die IT-Branche entdeckt? Diesen Fragen gingen rund 80 Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren einen Tag lang im neuen #OfficemitWindows in München-Schwabing nach. Continue reading

Didacta – 500 Schüler experimentierten im digitalen Lernlabor

In seiner Eröffnungsrede zur didacta 2017 forderte Gastgeber Prof. Dr. Wassilios Fthenakis Pädagogen auf, in ihrem Unterricht Kompetenzen zu vermitteln, die Kinder für ein erfolgreiches Leben in einer digitalen Welt benötigen.

Wie ein solcher Unterricht aussehen könnte, das erlebten rund 500 Schüler mit ihren Lehrern im Digitalen Lernlabor, einer Sonderschau, die von der Initiative Code your Life auf der diesjährigen weltgrößten Bildungsmesse veranstaltet wurde.

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Warum wir noch mehr Mädchen für Technik begeistern müssen

Sie kennen sicher Marie Curie, aber wahrscheinlich nicht Mary Somerville. Vielleicht ist Ihnen Ada Lovelace ein Begriff oder sogar Grace Hopper. Aber haben Sie jemals von Margaret Hamilton, Betty Holberton oder Elsie Shutt gehört? Keine Sorge, das geht den meisten Menschen so. Bei der Frage nach bedeutenden weiblichen Wissenschaftlern oder nach Pionierinnen des Digitalzeitalters herrscht oft Ratlosigkeit. Dabei waren Mathematikerinnen und Programmiererinnen für die Entwicklung der Informatik gerade in ihrer Frühzeit durchaus prägend. Doch seit dem Siegeszug des PCs in den frühen 1980er Jahren sind die Leistungen dieser Frauen ebenso in Vergessenheit geraten, wie die Arbeit der „Rocket Girls“ der NASA, ohne die die Mondlandung der Amerikaner nicht möglich gewesen wäre. Heute ist die öffentliche Wahrnehmung vielmehr geprägt von den erstaunlichen Erfolgsgeschichten eines Bill Gates, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Kein Problem, könnte man meinen. Ist es aber doch. Nämlich für die Motivation von Mädchen, sich mit Naturwissenschaften, Technik und IT zu beschäftigen. Continue reading