Digitale Flüchtlingshelfer

thumb_80x80_thomas_langkabelSie heißen „Leben in Deutschland“, „German for Refugees“ oder „Ich helfe jetzt“: Im Laufe der letzten Monate entstanden zahlreiche digitale Lösungen, die Flüchtlinge bei der Integration in Deutschland unterstützen sollen. Fast täglich kommen neue digitale Helfer hinzu.

Dadurch bleibt es nicht aus, dass sich manche ehrenamtlichen Projekte und digitale Initiativen überschneiden. Hier setzt die D21 Community-Flüchtlingshilfe an. Die Initiative D21 hat sich seit ihrer Gründung immer aktiv an der digitalen Ausgestaltung unserer Gesellschaft beteiligt. Mit der D21-Community hat der Verein eine Plattform geschaffen, auf der IT-Bedarfe von ehrenamtlichen Flüchtlingsprojekten und Angebote von IT-Firmen gesammelt, bekannt gemacht und vermittelt werden. Ein weiteres Ziel der D21-Flüchtlingshilfe ist es, Hilfsprojekte mit ähnlicher Ausrichtung zu bündeln, um die Schlagkraft der digitalen Hilfeleistungen zu verstärken. Die Community versteht sich als Netzwerkakteur, der Initiatoren mit Verwaltungen und politischen Entscheidern zusammenbringt. Wie gut das funktioniert, bewies der von dem Verein mitorganisierte digitale Flüchtlingsgipfel des Bundesinnenministeriums, an dem sich im Juni über 170 Teilnehmer aus 100 Flüchtlings-Initiativen sowie Start-ups, Stiftungen, Staat und Verwaltung beteiligten.

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Als D21-Mitglied hat Microsoft die Flüchtlingshilfe-Aktivitäten der Community von Anfang an intensiv unterstützt und darüber hinaus auch eigene Flüchtlingsprojekte gemeinsam mit unseren Mitarbeitern realisiert, beispielsweise ein Skype-Café in Flüchtlingsunterkünften in München und Berlin. Unser Engagement basiert bei der Flüchtlingshilfe – wie bei all unseren Initiativen – auf unserer Expertise im Bereich der digitalen Transformation. Wir sind davon überzeugt, dass digitale Plattformen und Medien Menschen in Not besonders effiziente und schnelle Dienste leisten können. Hierbei geht es zum einen um die Kommunikation, aber vor allem auch um den direkten Zugang zu Unterkünften, Verwaltungen, Sprache, Bildung und Arbeit.

Unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter werden auch weiterhin die Flüchtlingshilfe im Bereich der Digitalisierung aktiv vorantreiben und die D21 Community bei ihren Projekten mit viel Tatkraft unterstützen.

Veröffentlicht von Thomas Langkabel, National Technology Officer bei Microsoft Deutschland und Mitglied des Gesamtvorstandes der Initiative D21

Microsoft-Mitarbeiter bieten Skype-Café für Flüchtlinge an

Astrid_Aupperle_neu_quadratIn einem fremden Land wird der Zugang zum Internet für Geflüchtete zu einem Hilfsmittel, das fremde Sprachen und Entfernungen überwinden hilft. So halten Hunderttausende von Flüchtlingen über das Internet Kontakt zu ihren Familien oder sie suchen nach Angehörigen, die sie auf der Flucht verloren haben. Aber das Internet liefert Flüchtlingen auch Informationsangebote und Hilfestellung, um die Ankunft in Deutschland zu erleichtern.

Wie können wir den Flüchtlingen helfen? Diese Frage stellt sich nicht nur Microsoft und sein Team für Gesellschaftliches Engagement. Auch viele andere Mitarbeiter unseres Unternehmens wollen in ihrer Freizeit da anpacken, wo Unterstützung notwendig ist.

Ein aktuelles Beispiel ist das Projekt Skype-Café in Berlin. Es ermöglicht Flüchtlingen den kostenlosen Zugang zu Computern und Internet und damit die Möglichkeit zu skypen, telefonieren, mailen und im Web zu recherchieren. Parallel dazu können Flüchtlingskinder mit dem Sprachlernprogramm Schlaumäuse erste Deutschkenntnisse am Computer erwerben. In einer gemeinschaftlichen Aktion organisierten unsere Mitarbeiter die technologische Ausstattung des Skype-Cafés. Die freiwilligen Helfer sind im Internetcafé anwesend und stehen den Flüchtlingen als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.

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Sich für den Standort Deutschland zu engagieren, ist für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter selbstverständlich. Denn wir alle profitieren von einer starken Gesellschaft und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Das Flüchtlingsthema stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Wir wollen uns aktiv an der Integration von Flüchtlingen beteiligen, genauso wie wir uns mit anderen Initiativen in Bereichen wie Bildung, Innovationsförderung oder Datenschutz seit vielen Jahren engagieren.

Veröffentlicht von Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement, Microsoft Deutschland

Flüchtlinge in Deutschland – Microsoft #wunschoffice hilft mit dem „Chalfie“

Stephan Beschle, Johanniter-Unfall-Hilfe

Stephan Beschle, Johanniter-Unfall-Hilfe

Eigentlich kann es doch ganz einfach sein: Menschen, die in ihrer Heimat vor Verfolgung, Gewalt und Krieg geflohen sind, finden bei uns ein neues Zuhause. Wir heißen sie willkommen, helfen ihnen, sich hier zurechtzufinden und integrieren sie als wertvolle Mitglieder in unsere Gesellschaft.

Ganz so einfach ist es dann aber natürlich doch nicht, was der Blick in die Zeitung jeden Tag aufs Neue zeigt. Unsere Politik schottet unser Land vor den Asylsuchenden ab. Dort, wo Flüchtlinge untergebracht werden sollen, kommt es immer wieder zu Protesten. Trotzdem, es gibt auch eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft hierzulande. Nachbarschaftsinitiativen entstehen, die den Hilfesuchenden bei Behördengängen helfen. Ehrenamtliche geben Sprachunterricht für die Flüchtlinge. Und auch wir Johanniter helfen den Opfern von Krieg und Verfolgung mittlerweile nicht mehr nur im Ausland, sondern auch in Deutschland, wo sie dringend Unterstützung brauchen. Continue reading

Bing Übersetzer vermindert Sprachbarrieren in der Bahnhofsmission Berlin-Zoo

Inger Paus

Inger Paus

Über 100 Bahnhofsmissionen gibt es in Deutschland – alle mit dem Ziel, Personen in Not mit niedrigschwelligen Hilfsangeboten zu unterstützen. Eine der größten von ihnen ist die Bahnhofsmission Berlin-Zoologischer Garten: Insgesamt zehn hauptamtliche und über 200 ehrenamtliche Helfer sowie 120 Praktikanten betreuen dort täglich über 600 Personen, mit Essen, Bekleidung, Schlafsäcken und vor allem einem offenen Ohr – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Die persönliche und individuelle Beratung und Hilfe in allen Lebenssituationen steht dabei im Mittelpunkt. Continue reading

Citizenship-Report 2013 belegt gesellschaftliches Engagement

Author: Henrik TeschSoftware-Spenden im Wert von zwei Millionen US-Dollar stellt Microsoft weltweit an Nonprofits zur Verfügung – pro Tag. Jährlich nutzen 70.000 gemeinnützige Organisationen weltweit dieses Angebot. In Deutschland beträgt die Ersparnis für Nonprofits durch Software-Spenden jährlich geschätzt 26 Millionen Euro.

Citizenship-Report

Einen Überblick über das Softwarespenden-Programm „Technology for Good“ und weitere Initiativen von Microsoft bietet der Citizenship-Report 2013. Er erscheint wie der Geschäftsbericht jährlich und erörtert die Aktivitäten von Microsoft als verantwortlich handelndem Unternehmen in Bereichen wie Umweltschutz, Förderung der Menschenrechte oder Bildung und Ausbildung für Jugendliche. Der aktuelle Citizenship-Report steht hier zum Download bereit.

Veröffentlicht von Henrik Tesch, Leiter Politik und gesellschaftliches Engagement, Microsoft Deutschland GmbH