#WOMENINTECH – mehr Frauen für MINT-Fächer begeistern

Trotz des voranschreitenden Gender-Bewusstseins auf dem Arbeitsmarkt sowie dem steigenden Bedarf nach Fachkräften in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ist es in Deutschland noch nicht gelungen, genügend Mädchen für MINT-Fächer bzw. MINT-Berufe zu begeistern. Das bestätigt eine aktuelle Studie, die Microsoft unter 1000 Teilnehmerinnen zwischen 11 und 30 Jahren in zwölf europäischen Ländern erstellen ließ. Continue reading

Made in Germany 4.0: Kooperation ist das Erfolgsrezept der vernetzten Industrie

Mangelnder Mut, German Angst, deutsche Behäbigkeit? Zumindest auf der Hannover Messe gab es keinerlei Belege für die viel kritisierte Zurückhaltung der deutschen Wirtschaft bei der Umsetzung der digitalen Transformation. Im Gegenteil! Auf der weltgrößten Industriemesse ließ sich in den letzten Tagen Zukunft live erleben – und deutsche Unternehmen waren ganz vorne mit dabei. Big Data, Künstliche Intelligenz und Virtual Reality – Technologietrends, die vor bis vor kurzem eher auf Silicon Valley Events als auf Industriemessen zu sehen waren, sind mittlerweile in der industriellen Fertigung angekommen.

Vor allem auch am Microsoft Stand wurde deutlich: Wenn die deutschen Hochleistungsbrachen eng mit der ITK-Wirtschaft zusammenarbeiten, wird Made in Germany 4.0 möglich. Volkswagen zeigte hier, wie Mixed Reality die Arbeit von Designern und Ingenieuren revolutionieren kann. Siemens kombiniert Produktionstechnologie und IT in einer Plattform und setzt holografische 3D-Maschinendarstellungen („Digital Twins“) für die Fernüberwachung von Maschinen ein. Daimler vernetzt die Nutzfahrzeuge seiner Kunden über die Microsoft Azure Cloud und schafft damit die Basis für ganz neue Formen des Flottenmanagements. Mit der HoloLens ermöglicht thyssenkrupp Elevator seinen Kunden die Echtzeit-Visualisierung eines Treppenlifts im eigenen Zuhause und kann diesen bis zu vier Mal schneller liefern. Bosch Rexroth optimiert Wertschöpfungsketten in der Automobilproduktion dank direkter Cloud-Anbindung und IoT- Analysetools von Microsoft.

Neben deutschen zeigten auch führende internationale Industriekunden von Microsoft, welche Chancen entstehen, wenn Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse koordinieren, Roboter auf intelligente Weise mit Menschen kooperieren und sich eine unternehmensübergreifend vernetzte Wertschöpfungskette ständig selbst optimiert. Comau, ein FIAT Tochterunternehmen aus Italien, revolutioniert mithilfe der Hololens die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern. Die schwedische Tetra Pak setzt auf Microsoft Azure für vorausschauende Wartung und längere Maschinenlaufzeiten bei seinen Kunden. Und Ecolab beweist mit nachhaltigen Wassermanagement-Lösungen auf Basis von Microsoft Azure IoT, dass ein smartes Manufacturing nicht nur Kosten spart, sondern auch die Umweltbelastung verringert.

Vernetzung, Kooperation und technologische Offenheit sind die Voraussetzung, um die unternehmerischen Möglichkeiten einer Industrie 4.0 voll auszuschöpfen. Auch in dieser Hinsicht wurde auf der Hannover Messe ein wichtiger Meilenstein erreicht: Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat angekündigt, OPC UA als zentralen Schnittstellenstandard für die digitale Fabrik zu favorisieren. OPC UA wird von zahlreichen Industrieunternehmen wie Siemens und Bosch sowie von Microsoft unterstützt, weil es den verschiedenen Plattformen in der Industrieautomatisierung ermöglicht, miteinander zu kommunizieren.

Vertrauen ist die Grundlage für die Akzeptanz neuer Lösungen. Microsoft setzt sich schon lange für mehr Sicherheit, Datenschutz und Transparenz in einer vernetzten Welt ein und hat als erster Anbieter den neuen internationalen ISO-Standard für Datenschutz in der Cloud umgesetzt. Ab sofort können IoT-Services von Microsoft außerdem auch über die Microsoft Cloud Deutschland bezogen werden. Dabei werden sensible Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren gespeichert. Der Zugang zu den Kundendaten liegt beim deutschen Datentreuhänder T-Systems International GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutsche Telekom, das der deutschen Rechtsordnung unterliegt. Damit bieten wir jetzt noch mehr Unternehmen, die Chancen der digitalen Transformation zu ihren Bedingungen umzusetzen.

Damit Deutschland der Sprung in die digitale Zukunft gelingt, engagieren wir uns aktuell auch im B20 Business Dialog, der unter Federführung von BDI/BDA und DIHK den G20 Gipfel-Prozess begleitet. Im Rahmen der B20 Taskforce Digitalisierung haben wir an Empfehlungen in den Handlungsfeldern Globale Vernetzung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz mitgearbeitet. Insbesondere befürworten wir internationale Spielregeln für den Umgang mit Cyberkriminalität und staatlichen Cyberangriffen und die enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Standards für Industrie 4.0.

Fakt ist: Digitale Technologien entfalten ihren größten Nutzen, wenn sie grenzüberschreitend und für alle Markteilnehmer verfügbar sind. Wir müssen deshalb weiter intensiv mit Unternehmen, Politik und Gesellschaft über die richtigen Rahmenbedingungen diskutieren. Auch hierfür gab es in Hannover viele gute Gelegenheiten: Neben EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska und EU-Kommissar Günther Oettinger besuchten Under Secretary Ken Hyatt vom US Department of Commerce sowie eine Delegation des polnischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung den Microsoft Stand auf der Hannover Messe. Die Themenpalette der Gespräche reichte von vertrauenswürdigen Cloudlösungen, über Datenschutz und Cybersecurity im Internet der Dinge bis zur Bedeutung des US/EU-Privacy Shields und zum Stellenwert von Bildung und Qualifikation für die Anforderungen der global vernetzten Industrie.

Für Microsoft war die Hannover Messe 2017 ein Meilenstein auf dem Weg in die vernetzte Industrie und ein Beweis, dass das Rezept für eine erfolgreiche Industrie 4.0 – ob Made in Germany, Europa USA oder Asien – eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Fertigungsindustrie und IT-Branche, von Regierungen und Wirtschaft sein wird.

 

Ein Beitrag von Inger Paus, Leiterin Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik, Microsoft Deutschland

Girls’ Day – Zukunftstag für Mädchen

Wie läuft so ein Arbeitsalltag bei Microsoft ab? Welche Berufsfelder werden hier von Frauen besetzt und wie haben sie ihr Interesse für die IT-Branche entdeckt? Diesen Fragen gingen rund 80 Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren einen Tag lang im neuen #OfficemitWindows in München-Schwabing nach. Continue reading

conhIT 2017 – Technologien als innovative Therapie für die Gesundheitsbranche

Mit fast einer halben Million Patienten hat sich die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland seit den Siebziger Jahren nahezu verdoppelt, ergab ein Bericht des Robert-Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums, der Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde. Tendenz weiter steigend. Wie schön wäre es, wenn Wissenschaftler in der Lage wären, menschliche Zellen direkt für den Kampf gegen Krebs programmieren zu können. Utopisch ist dieser Wunsch dank des Einsatzes moderner Technologien nicht mehr. Continue reading

Meilenstein des gesellschaftlichen Engagements: AWO-Bundesverbandes und Microsoft Initiative „Schlaumäuse“ starten bundesweite Kooperation

Seit 2003 tragen wir bei Microsoft mit der Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ zum Abbau sprachlicher Defizite bei, um möglichst vielen Kindern in Deutschland einen erfolgreichen Start in der Schule zu ermöglichen. Jetzt starten der AWO-Bundesverband und unsere Schlaumäuse eine bundesweite Kooperation um die Sprachförderung von Kindern weiter zu unterstützen- die Unterstützung der Arbeit mit geflüchteten Kinder steht dabei im Fokus, denn sie profitieren besonders vom spielerischen Ansatz, die deutsche Sprach zu erlernen. Dafür erhalten AWO-Einrichtungen zum Start der Kooperation 75 Schlaumäuse-Starterpaketen inklusive Tablets und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte.

Wir freuen uns besonders, dass wir dabei ganz prominent unterstützt werden: Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz unterstützt die Schlaumäuse und betonte heute anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung mit der AWO die Bedeutung von Sprache für Bildung und Integration betonte: „Sprache ist der Schlüssel für Bildung, Teilhabe und Integration in der Gesellschaft und kann nur erfolgreich gelingen, wenn Sprachbarrieren ab- und Sprachkompetenzen aufgebaut werden. Hier ist die neue Schlaumäuse-App eine geeignete Hilfe.“

Bereits heute arbeiten mehr als 12.000 Kindertagesstätten und Schulen mit der vielfach ausgezeichneten Lernsoftware. Seit einem halben Jahr steht die neueste Version als Universal-App für Windows 10, Android und iOS bereit. Neu in der aktuellsten Version sind neben Deutsch drei weitere Sprachen: Englisch, Französisch und Arabisch. So können auch Kinder ohne deutsches Hörverständnis die Sprachlernsoftware nutzen und spielerisch Deutsch lernen. Damit stößt die App auf große Nachfrage, 40.000-mal wurde sie seitdem installiert.

Wertvolle Partnerschaften wie die mit der AWO stehen für uns im Fokus unseres gesellschaftlichen Engagements am Standort Deutschland. Die Pädagogen der AWO leisten bei der frühkindlichen Sprachförderung- und Integration wertvolle Arbeit, und wir freuen uns sehr, diese mit unseren Schlaumäusen ab sofort unterstützen zu können.

Ein Beitrag von Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland

Treffen der G20-Digitalminister: Digitalisierung als Chance für alle nutzen

Es könnte nicht treffender gewählt sein: „Eine vernetzte Welt gestalten“ – so lautet das Motto der deutschen G20-Präsidentschaft, die am 7. und 8. Juli im Gipfeltreffen der Regierungschefs der G20-Staaten in Hamburg münden wird. In Zeiten, in denen die internationale Zusammenarbeit in Wirtschafts- und Finanzfragen leider nicht mehr selbstverständlich ist, bekommt das G20-Treffen in Deutschland besondere Bedeutung. Auf der Agenda stehen neben wirtschaftlicher Stabilität, inklusivem Wachstum und offenem Welthandel auch neue Aspekte wie die Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten, die Stärkung der wirtschaftlichen Beteiligung von Frauen und erstmals auch Digitalisierung als eigenes Thema mit einer eigenen Arbeitsgruppe.

Am 7. April treffen sich nun die Digitalminister der G20-Staaten in Düsseldorf, um über „Policies for a Digital Future“ zu beraten. Damit rückt ein Thema in den Fokus des G20-Prozesses, das nicht nur für die Technologiebranche, sondern für die gesamte Weltwirtschaft von erheblicher Bedeutung ist. Continue reading

Interview with James Kirchick – „The End of Europe“

On 30 March, Microsoft Berlin and Atlantik-Brücke hosted American journalist, author, and Atlantik-Brücke Young Leader Alum James Kirchick, for a panel discussion on Europe, Trump, Russia, and the way forward. Kirchick’s new book “The End of Europe” was published this month, and is a look at the current state of a continent in crisis.

The event was part of the Transatlantic Dialogue series, co-hosted by Microsoft Berlin and Atlantik-Brücke. Continue reading