Initiative Code your Life: Digitalkompetenzen im Schulunterricht stärken

Wie können wir Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, kreative Gestalter der digitalen Zukunft zu werden? In einer Welt, die immer stärker durch digitale Technologien geprägt ist, sind digitale Kompetenzen eine wichtige Vorraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg und die Teilhabe am gesellschaftlichen und somit auch am politischen Leben. Nur wer darauf vorbereitet ist, kann nachhaltige Erfolge erzielen. Mit dem vielfältigen Engagement der Microsoft-Initiative Code your Life wollen wir Bildungseinrichtungen darin unterstützen, Kinder und Jugendliche schon früh an Informationstechnologien (IT) und das Programmieren heranzuführen. Noch immer sind die meisten Schulen in Sachen digitale Bildung nicht ausreichend informiert und ausgestattet – und das, obwohl laut einer Forsa-Umfrage jeder zweite Deutsche eine Integration dieser Themen in den regulären Unterricht begrüßen würde. Unter Schülern äußern, im Rahmen einer Bitkom-Umfrage, sogar 99 Prozent den Wunsch, dass Programmieren einen größeren Stellenwert im Schulalltag bekommt. Ziel der Initiative ist es, möglichst vielen Lernenden und Lehrenden Zugriff zu digitalen Technologien zu ermögliche und sie so auf die berufliche wie gesellschaftliche Zukunft vorzubereiten.

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Warum wir noch mehr Mädchen für Technik begeistern müssen

Sie kennen sicher Marie Curie, aber wahrscheinlich nicht Mary Somerville. Vielleicht ist Ihnen Ada Lovelace ein Begriff oder sogar Grace Hopper. Aber haben Sie jemals von Margaret Hamilton, Betty Holberton oder Elsie Shutt gehört? Keine Sorge, das geht den meisten Menschen so. Bei der Frage nach bedeutenden weiblichen Wissenschaftlern oder nach Pionierinnen des Digitalzeitalters herrscht oft Ratlosigkeit. Dabei waren Mathematikerinnen und Programmiererinnen für die Entwicklung der Informatik gerade in ihrer Frühzeit durchaus prägend. Doch seit dem Siegeszug des PCs in den frühen 1980er Jahren sind die Leistungen dieser Frauen ebenso in Vergessenheit geraten, wie die Arbeit der „Rocket Girls“ der NASA, ohne die die Mondlandung der Amerikaner nicht möglich gewesen wäre. Heute ist die öffentliche Wahrnehmung vielmehr geprägt von den erstaunlichen Erfolgsgeschichten eines Bill Gates, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Kein Problem, könnte man meinen. Ist es aber doch. Nämlich für die Motivation von Mädchen, sich mit Naturwissenschaften, Technik und IT zu beschäftigen. Continue reading