Initiative Code your Life: Digitalkompetenzen im Schulunterricht stärken

Wie können wir Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, kreative Gestalter der digitalen Zukunft zu werden? In einer Welt, die immer stärker durch digitale Technologien geprägt ist, sind digitale Kompetenzen eine wichtige Vorraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg und die Teilhabe am gesellschaftlichen und somit auch am politischen Leben. Nur wer darauf vorbereitet ist, kann nachhaltige Erfolge erzielen. Mit dem vielfältigen Engagement der Microsoft-Initiative Code your Life wollen wir Bildungseinrichtungen darin unterstützen, Kinder und Jugendliche schon früh an Informationstechnologien (IT) und das Programmieren heranzuführen. Noch immer sind die meisten Schulen in Sachen digitale Bildung nicht ausreichend informiert und ausgestattet – und das, obwohl laut einer Forsa-Umfrage jeder zweite Deutsche eine Integration dieser Themen in den regulären Unterricht begrüßen würde. Unter Schülern äußern, im Rahmen einer Bitkom-Umfrage, sogar 99 Prozent den Wunsch, dass Programmieren einen größeren Stellenwert im Schulalltag bekommt. Ziel der Initiative ist es, möglichst vielen Lernenden und Lehrenden Zugriff zu digitalen Technologien zu ermögliche und sie so auf die berufliche wie gesellschaftliche Zukunft vorzubereiten.

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#neueNähe – oder warum wir 3.000 Jahre Innovationsuche weiter fortschreiben müssen

Der zweite #neueNähe-Hackathon von Microsoft und der Aktion Mensch vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 stand ganz im Zeichen von digitaler Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion. Jetzt stehen die Preisträger der diesjährigen inklusiven Denkfabrik fest. Wir blicken auf das Event und viele tausend Jahre Innovationsgeschichte zurück.

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#neueNähe: Maschinelles Lernen schafft Inklusion

Aktion Mensch und Microsoft haben mit den #neueNähe-Hackathons eine Plattform geschaffen, in der sich Expertenteams aus verschiedenen Kreisen an Anwendungsideen rund um das Thema Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit versuchen können. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2016 in Berlin freue ich mich auch am kommenden Wochenende (30. Juni – 2. Juli 2017) in Erlangen dabei zu sein.

Diese #neueNähe-Initiative kommt genau zur rechten Zeit, denn es findet unter dem Titel „Deep Learning“ gerade eine regelrechte Revolution des Umgangs von Menschen mit Computern und umgekehrt statt. Dies wird auch erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Mensch-Maschine-Schnittstellen im Allgemeinen aber eben auch Inklusionsangeboten im Besonderen haben.

Beim ersten Hackathon letztes Jahr in Berlin waren bereits etliche Ideen vertreten, die sich explizit maschinellen Lernens bedient haben, um zum Beispiel Bildinhalte zu analysieren oder Sprache zu verstehen.

Eine moderne Interpretation von Mimik und Gestik

Maschinelles Lernen ermöglicht es Computern mit Hilfe neuer Algorithmen und entsprechender Sensorik, typisch menschliche Alltagssituationen zu Interpretieren und Hilfestellungen anzubieten. Dies kann zum Beispiel das Verstehen der menschlichen Sprache und der Intention hinter einer Äußerung, deren Übersetzung oder aber das Interpretieren von Mimik und Gestik sein.

In diese Richtung ging auch das Projekt vom Team Metrilus beim Hackathon 2016 in Berlin: Wir haben eine Software geschrieben, die Personen detektiert und versucht, an deren Mimik und Stimme den emotionalen Zustand der Personen zu bestimmen. Dies soll Menschen in Gesprächen helfen, die von sich aus mit der Erkennung von Emotionen Schwierigkeiten haben. Diese Anwendung verwendet als Sensor eine Microsoft Kinect-Kamera. Die liefert neben einem konventionellen Farbbild auch 3D-Informationen, anhand derer Personen detektiert werden können. Zudem kann über das Mikrofon auch Sprache zu verschriftlichen. Diese Daten verwenden wir, um die Gesichter zu extrahieren und an die Emotion API der Microsoft Cognitive Services zu schicken. Der Text wird vom Tone Analyzer der IBM Watson API analysiert.

Wer Erfahrung mit Programmierung hat, kann sich das Projekt hier herunterladen und selber ausprobieren. Natürlich ist auch jeder herzlich eingeladen, zur Weiterentwicklung beizutragen.

Deep-Learning ist für alle gemacht

Das ist nur ein Beispiel der vielen Möglichkeiten, die Deep Learning-Anwendungen bieten. Und das Beste dabei ist, dass diese Möglichkeiten nicht nur einigen wenigen großen Firmen vorbehalten sind: Praktisch alle großen Cloud-Anbieter stellen Dienste bereit, mit denen jeder mit Grundkenntnissen in Programmierung seine Ideen ausprobieren kann, ohne selbst einen Algorithmus entwickeln zu müssen.  Und das ist für experimentelle Zwecke meist gratis. Eine gute Gelegenheit zum Ausprobieren ist zum Beispiel der nächste #NeueNähe-Hackathon vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 in Erlangen – sehen wir uns dort? Du kannst dich jetzt hier anmelden.

 

Ein Gastbeitrag von Michael Balda
Geschäftsführer der Metrilus GmbH, Erlangen

Mit diesen 6 Web-Tipps machen wir das Netz barrierefrei

Gemeinsam mit der Aktion Mensch haben wir im vergangenen Jahr bereits gezeigt, dass Innovationen das Leben für Menschen mit Behinderung erleichtern können. Der #neueNähe-Hackathon bei Microsoft Berlin im letzten Dezember hat Ideen in innovative Lösungen verwandelt. Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 folgt nun die Neuauflage in Erlangen. Wie beim ersten Mal suchen wir innovative Lösungen mit modernen Technologien. Mit dem Medical Valley EMN haben wir außerdem einen starken neuen Partner mit an Bord.

Du willst in Erlangen dabei sein? Auf dem Microsoft Newsroom haben wir alle Informationen zusammengefasst, hier kannst Du dich anmelden.

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Inklusion braucht Innovation – Microsoft und die Aktion Mensch laden zum zweiten #NeueNähe-Hackathon

Nach dem erfolgreichen Auftakt beim ersten #NeueNähe-Hackathon, der Ende des vergangenen Jahres bei Microsoft Berlin stattfand, geht das Projekt nun in seine zweite Runde. Auch diesmal soll es darum gehen, moderne Technologien zu entwickeln, die mehr Barrierefreiheit und digitale Teilhabe für alle ermöglichen. Microsoft Deutschland und die Aktion Mensch setzen hierbei ihre Kooperation fort und holen sich zusätzlich noch einen dritten starken Partner mit an Bord: das Medical Valley der europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN).

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Digitalisierung für alle – gesellschaftliche Teilhabe gestalten

Zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „A Cloud for Global Good: German Perspectives“ durfte ich am 17. Mai 2017 bei Microsoft Berlin mit Aktion Mensch Vorstand Armin von Buttlar, Thomas Schmidt, Geschäftsführer von Helliwood media & education und Senior Director Human Resources Markus Köhler über gesellschaftliche Teilhabe diskutieren. Continue reading

Wie Microsoft die Digitalisierung des Ehrenamts vorantreibt

Am kommenden Freitag findet bei Microsoft Berlin unser jährlicher IT-Tag für Non-Profit-Organisationen (NPO) in Deutschland in Kooperation mit Stifter-helfen.de statt. Egal ob „Speed Geeking“ oder Best Practice Beispiele, wie Technologie das Ehrenamt vorantreiben kann – der Non-Profit-Tag 2017 bringt Vertreter verschiedener gemeinnütziger Organisationen zusammen und lädt sie zu Austausch, Diskussion und Netzwerken ein.

Vertrauen, Verantwortung und Teilhabe lauten unsere Kernprinzipien im Cloud-Computing. So haben wir uns im Sinne von „A Cloud for Global Good“ auch zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung des Ehrenamts als Partner auf Augenhöhe voran zu treiben. Wie dies mit moderner IT-Infrastruktur und Cloud-Diensten schon an vielen Stellen passiert, habe ich hier im Vorfeld des NPO-Tages in einigen Beispielen zusammengefasst:

    1. Seit 2008 unterstützt Microsoft gemeinnützige Organisationen mit Software-Spenden und Cloud Services über das Portal Stifter-helfen.de. Mittlerweile unterstützen wir weltweit NPOs mit Cloud-Technologien im Wert von 1 Milliarde US-Dollar. Anfang 2016 haben wir unser internationales Softwarespendenprogramm um Cloud-Dienste erweitert, mit dem Ziel, gemeinnützige Organisationen zu befähigen, noch mehr zu erreichen. Weltweit stellt Microsoft Cloud-Technologien im Wert von einer Milliarde Dollar zur Verfügung.
    2. Der Wegfall von Kosten für Pflege und Wartung technologischer Infrastrukturen ist nur ein Vorteil von Cloud-Technologien für das Ehrenamt. Wie Office 365, Microsoft Azure, Dynamics 365 oder Power BI zur Modernisierung des Ehrenamts beitragen, haben wir hier zusammengefasst.
    3. Miteinander – Füreinander. Die Malteser in Deutschland organisieren die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter in der Microsoft Cloud mit Office 365 und Sharepoint Online:
    4. Fünf Minuten, die Leben retten können: Der Verein Mobile Retter e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zeitspanne bis zur Einleitung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei Herz-Kreislauf-Stillständen zu reduzieren. Dabei setzt der Verein auf ein wachsendes Netzwerk ehrenamtlicher Rettungskräfte und auf eine App, die auf einer Lösung aus Microsoft Dynamics CRM Online, Office 365 und Microsoft SharePoint basiert.
    5. Für globales Wissensmanagement setzt die Welthungerhilfe auf ein weltweit verfügbares Wissensportal, das darauf ausgelegt ist, das Wissen der Organisation und ihrer Mitarbeiter schnell und unkompliziert zur Verfügung zu stellen. Die Portallösung basiert auf SharePoint Online, Exchange Online, Skype for Business und OneDrive for Business in Office 365.
    6. Unter dem Motto „Neue Wege gehen und damit Begegnungen schaffen“ haben wir uns gemeinsam mit der Aktion Mensch das Ziel gesetzt, digitale Anwendungen und Angebote zu fördern, die für mehr Barrierefreiheit und ein selbstverständlicheres Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung sorgen. Denn für uns steht fest: Inklusion braucht Innovation.
    7. Microsoft ist weltweiter Technologie-Partner der Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger oder Mehrfachbehinderung. Die strategische und mehrjährige Partnerschaft umfasst Kooperationen in über 30 Ländern sowie ehrenamtliche, finanzielle und technologische Unterstützung. Mit der Kampagne #WeAreMore hat Microsoft sein Engagement für die Special Olympics World Winter Games 2017 nochmals ausgebaut.

 

 

Zahlreiche weitere Beispiele, wie Cloud-Technologien auf der ganzen Welt für ein Mehr an Digitaler Teilhabe sorgen, gibt es hier und natürlich auf unserem Non-Profit-Tag am 24. Februar in Berlin. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Ich freue mich auf spannende Diskussionen!

Ein Beitrag von Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftes Engagement bei Microsoft Deutschland